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Hier finden Sie die digitalen Angebote des Museums.

ECCE EGO - Jens Dummer Selbstbildnisse

Das Museum Zitadelle Jülich zeigt noch bis zum 7. Januar 2024 Schlosskeller die Ausstellung "ECCE EGO - Jens Dummer Selbstbildnisse". Unsere Bundesfreiwilligendienstleistenden Katja Claßen und Corinna Bayerl zeigen euch hier einige Eindrücke.

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Workshop "Wundertiere und Märchenlandschaft"

Diesen Workshop haben wir im Oktober mit TeilnehmerInnen von 10-14 Jahren in der Gemäldesammlung des Museums im Kulturhaus durchgeführt. Vor ausgesuchten Gemälden wurden mit selbstgebastelten Marionetten aus Verpackungsmüll ausgedachte Geschichten gefilmt. Die einzelnen Videos, in denen die lustigen Marionetten einfallsreich in Szene gesetzt wurden, hat unsere Bundesfreiwilligendienstleistende Hermine Fuchs zu diesem kleinen Film zusammengeschnitten. Wir wünschen euch viel Spaß.

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Büchse der Pandora

Am 8. Mai 1945 endete der von Nazi-Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Seine Folgen begleiten uns bis heute. Mit Bombenfunden bei Neubauten, in der politischen Diskussion und in der Psyche vieler Kriegskinder und -enkel. Das Museum Zitadelle in Jülich macht mit einem besonderen Kunstwerk auf diesen einschneidenden Zeitpunkt in unserer Geschichte aufmerksam. Um der Grausamkeit des Krieges Ausdruck zu verleihen, wird ab dem 8. Mai im Infopavillon im Innenhof der Zitadelle in Jülich eine Kunstinstallation von Hermann Scharpf ausgestellt – während der von Corona bedingten Schließung des Museums für alle Passanten öffentlich sichtbar. Mit dem Titel „Die Büchse der Pandora – Saat und Ernte“ stellt die Intervention von Scharpf die Saat, in Form von Gewalt und Waffen, und den Tod als Ernte des Krieges dar. Der Allgäuer Künstler abstrahiert in seinem Werk die schreckliche Wirklichkeit auf eine überzeitliche Ebene. Wie dies geschieht, wird beim Betrachten der Plastiken sowie in den Hörbeiträgen des Audioguides ersichtlich. Eine Stellungnahme des Künstlers und Beiträge von Museumsmitarbeitern ergeben ein vielschichtiges Bild zum „Tag der Befreiung“, wie ihn Bundespräsident Richard von Weizäcker 1985 zum ersten Mal nannte. Über die App von izi.TRAVEL ist eine ausführliche Erklärung zu dieser ungewöhnlichen Kunstintervention für das Smartphone abrufbar. Die Beiträge können auch zu Hause am PC gehört werden. Postkarten mit Informationen zum Projekt liegen in der Zitadelle und am Museumsbüro Kulturhaus zum Mitnehmen aus. Während unsere Gesellschaft mit aller Macht gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kämpft, macht die traurige Alltäglichkeit von Kriegen deutlich, dass wir der weltweiten „Infektion“ durch Rüstung und Waffenhandel weiterhin angeblich machtlos gegenüberstehen. Ein Denk-Anstoß im Denk-mal Zitadelle.

SC Jülich 1910 - Ein Jülicher Club schreibt Geschichte

Im Jahr 2021 jährte sich der Gewinn von drei Deutschen Amateurmeisterschaften in Folge durch den SC Jülich 1910 zum 50sten Mal. Das Museum Zitadelle Jülich beleuchtet die Geschichte der bis heute bestehenden Rekordserie.

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Der HERZOG im Museum

Jeden Monat stellt Guido v. Büren im HERZOG Kultur- und Stadtmagazin ein außergewöhnliches Objekt aus dem Museum Zitadelle vor.

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Radtour von JGV und MZJ zu den Jülicher Ortsteilen Barmen und Broich

Das Jülicher Land ist reich gesegnet mit Burgen, Schlössern und Herrensitzen. Nahezu in jeder Ortschaft finden sich Adelsbauten, deren Existenz meist auf das Spätmittelalter zurückgeht. Agrarisch geprägte Gesellschaften werden meist durch adelige Herrschaftsstrukturen bestimmt. Das gilt über Jahrhunderte auch für das Jülicher Land mit seinen fruchtbaren Böden. Die Bauten des Adels liegen dabei meist am Rande der Ortschaften, im Rurtal häufig in der feuchten Flussniederung. Overbach, Kellenberg und - mit gewissen Abstrichen - auch Broich sind hierfür gute Beispiele. Sie liegen in eher ungünstigen Gebieten für eine Siedlung, was damit zu tun hat, dass bei deren Gründung im Spätmittelalter nur diese zur Inbesitznahme noch zur Verfügung stand.

Die Belagerung einer Stadt: Jülich 1621/22

Das Gemälde „Belagerung Jülichs 1621/22“ des flämischen Schlachtenmalers Peter Snayers ist eines der zentralen Stücke unserer Sammlung. Es zeigt die Belagerung der Festung Jülich durch spanische Truppen im Winter 1621/1622. Das Meisterwerk steht im Zentrum der Ausstellung „Weltreich & Provinz – Die Spanier am Niederrhein 1560–1660“ im Städtischen Museum Schloss Rheydt Mönchengladbach, im Museum Zitadelle Jülich und im LVR-Niederrheinmuseum Wesel (2021–2023). Im Rahmen des EU-Projektes „Terra Mosana“ der Interreg Euregio Maas-Rhein haben wir uns das Gemälde und das dargestellte Ereignis mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

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Die Zitadelle in 100 Sekunden

Die Zitadelle Jülich ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Festungsanlagen ihrer Art nördlich der Alpen. Sie entstand Mitte des 16. Jahrhunderts.

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Das römische Jülich in 100 Sekunden

Vor 2000 Jahren beginnt die Geschichte Jülichs mit dem Bau der römischen Straße und der Siedlung Iuliacum am Übergang der Rur.

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Museumsgeschichten

Ein Film von Maren Marohn. Die Dokumentation stellt die Arbeit des Museums Zitadelle Jülich anhand seiner Protagonisten vor. So entsteht ein abwechslungsreicher und informativer Blick hinter die Kulissen eines Museums, der die vielfältigen unbekannten Seiten der Museumsarbeit näher bringt.

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2000 Jahre Stadtbaugeschichte

Der Film "2000 Jahre Stadtbaugeschichte - Jülich virtuell" entstand im Rahmen des Interreg-Projekts der Euregio Maas-Rhein "Terra Mosana". Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, das reiche kulturelle Erbe der Euregio Maas-Rhein mithilfe digitaler Anwendungen in Wert zu setzen. Das Museum Zitadelle Jülich hat dabei das Thema Festungen erarbeitet. Verwendet wurden bereits vorhandene Daten aus dem Jahr 1998/2000 und ein mit Unterstützung der TU Darmstadt durchgeführter 3D-Scan der Zitadelle Jülich. Ergebnis ist dieser Film, der 2000 Jahre Jülicher Stadtgeschichte anschaulich macht und einen Blick auf die Zitadelle Jülich in ihrer ursprünglichen Form erlaubt.

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